VfL zieht gegen Dessau souverän ins DHB-Pokalachtelfinale ein
23. September 2026
Der VfL Gummersbach ist am Mittwochabend seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat seine Partie der zweiten Runde des DHB-Pokals erfolgreich bestritten. Beim Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV 06 gewann die Mannschaft von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson in der Anhalt-Arena souverän mit 38:28 (20:12). Nach einer anfänglichen Findungsphase steigerte sich der Erstligist ab Mitte der ersten Halbzeit und erspielte sich eine deutliche Führung, die auch im zweiten Durchgang nicht mehr in Gefahr geriet. Auf wen die Oberbergischen im Achtelfinale treffen, entscheidet sich am kommenden Samstag. Die Auslosung der Runde der letzten 16 findet im Rahmen der Bundesligapartie zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt statt.
In einer noch recht verhaltenen Anfangsphase gingen die Gäste in der vierten Minute zunächst mit 0:1 in Rückstand, ehe Kristjan Horžen den ersten Treffer für die Oberbergischen zum 1:1 erzielte. Auf die erste Führung des VfL durch Kay Smits zum 2:1 (7. Minute) folgten sich abwechselnde Tore auf beiden Seiten, ehe das Sigurdsson-Team in der zehnten Minute erstmals mit zwei Toren in Front ging (5:3). Während der Erstligist geduldig seine Möglichkeiten ausspielte, hielt der heimische Zweitligist dennoch gut mit und blieb bis zum Ende der Anfangsviertelstunde in Schlagdistanz (7:6, 15. Minute).
Die Oberbergischen erhöhten daraufhin spürbar den Druck und bauten ihren Vorsprung bis zur 17. Minute durch drei Treffer in Folge auf 10:6 aus. Auch ein zwischenzeitliches Gegentor brachte den VfL nicht aus dem Rhythmus, dem wiederum schloss sich ein 3:0-Lauf der Gummersbacher an, die in dieser Phase durch einfache Tore der Außenspieler Miloš Vujović und Mathis Häseler (2) zum Erfolg kamen (13:7, 21. Minute). Die Gäste hatten die Partie nun klar im Griff und spielten ihre Überlegenheit souverän aus. Fehler der Gastgeber wurden nun eiskalt bestraft, sodass es mit einem deutlichen Vorsprung von 20:12 in die Pause ging.
Die zweite Spielhälfte schloss sich der starken Phase der Gäste nahtlos an. Mit drei schnellen Toren hintereinander nach dem Wiederanpfiff wurde die Führung der Gummersbacher zweistellig (23:12, 32. Minute). Zunächst hielt der VfL das Niveau hoch und zog bis zum Treffer von Nikola Roganović zum 25:15 ein weitgehend fehlerloses Spiel durch (37. Minute). Eine nachlässige Phase, die einen 1:5-Lauf nach sich zog, ließ die Dessauer noch einmal bis auf sechs Tore herankommen (26:20, 42. Minute), jedoch fanden die Oberbergischen daraufhin wieder in die Spur und antworteten mit drei Treffern hintereinander (29:20, 45. Minute).
In der Schlussphase verlor die Begegnung etwas an Dynamik, blieb aber eindeutig in Gummersbacher Hand. Zwischen der 51. und der 54. Minute schraubte der VfL den Spielstand durch fünf Treffer hintereinander auf 36:24 und baute seine Führung damit erstmals auf zwölf Tore aus. Gummersbachs Chefcoach Sigurdsson nutzte die komfortable Führung, um die Spielanteile nun zunehmend auf seinen gesamten Kader zu verteilen. So kam beispielsweise Youngster Gardar Ingi Sindrason in der 58. Minute zu seinem dritten Torerfolg (38:27). Den Schlusspunkt setzten im Anschluss die Gastgeber, ehe die Partie beim Stand von 38:28 abgepfiffen wurde.
Nach drei Auswärtsspielen in Folge ist der VfL Gummersbach am kommenden Sonntag, den 27. September, wieder in der heimischen SCHWALBE arena gefordert. Anlässlich des sechsten Spieltags der Opel HBL empfängt das Sigurdsson-Team um 16:30 Uhr die Nachbarn des Bergischen HC. Resttickets für die Partie können nach Verfügbarkeit unter vfl-gummersbach.de/tickets/ erworben werden.



