VfL Gummersbach setzt starke Akzente bei der Handball-Europameisterschaft 2026
5. Februar 2026
Die Handball-Europameisterschaft 2026 war nicht nur sportlich ein Highlight, sondern aus Sicht des VfL Gummersbach ein eindrucksvoller Beleg für die internationale Strahlkraft des Vereins. Mit elf Spielern stellte der VfL die drittmeisten Akteure aller Bundesligisten – ein Wert, der die kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre unterstreicht.
Für ihre Nationalmannschaften waren im Einsatz: Julian Köster, Mathis Häseler, Miro Schluroff und Tom Kiesler (Deutschland), Teitur Einarsson und Ellidi Vidarsson (Island), Dominik Kuzmanović (Kroatien), Miloš Vujović (Montenegro), João Gomes (Portugal) sowie Tilen Kodrin und Kristjan Horžen (Slowenien).
Silber für Deutschland – mit starker VfL-Handschrift
Besonders im Fokus stand das deutsche Team, das sich nach einem überzeugenden Turnierverlauf mit der Silbermedaille belohnte. Vier Spieler des DHB-Kaders kamen vom VfL Gummersbach – kein anderer Verein stellte mehr Akteure für Deutschland.
Im Verlauf des Turniers steigerte sich die deutsche Mannschaft von Spiel zu Spiel. Im Finale gegen Gastgeber und Favorit Dänemark zeigte Deutschland über weite Strecken eine couragierte Leistung, musste sich am Ende jedoch mit 27:34 geschlagen geben. Vor ausverkauftem Haus in Herning hielten die Deutschen lange dagegen, ehe sich die individuelle Klasse und Abgeklärtheit der Dänen durchsetzte.
Während es für Schluroff, Häseler und Kiesler das erste Großturnier im Trikot mit dem Bundesadler auf der Brust war, ragte Julian Kösters Rolle als Regisseur der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besonders heraus – sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Der Rückraumspieler zeigte auch ein starkes Endspiel, erzielte vier Tore und übernahm viel Verantwortung. Für Kiesler nahm das Endspiel hingegen einen bitteren Verlauf. Der Abwehrspezialist sah bereits in der 14. Minute die Rote Karte, nachdem er zuvor in zwei Partien krankheitsbedingt pausieren musste. Davor hatte er sich jedoch während des Turnierverlaufs als wichtiger Faktor in der deutschen Defensive etabliert.
Internationale Erfolge auch abseits des Finales
Neben der deutschen Silbermedaille überzeugten weitere Nationen mit VfL-Beteiligung. So gewann Kroatien mit Kuzmanović Bronze. Island belegte einen starken vierten Platz, während Portugal mit Rang fünf die beste EM-Platzierung der eigenen Verbandsgeschichte erreichte. Beide Teams sorgten im Turnierverlauf für Furore, als Island souverän gegen Schweden gewann und Portugal sogar den schlussendlichen Turniersieger Dänemark bezwang. Slowenien schied in der Hauptrunde aus, Montenegro bereits in der Vorrunde.
Ein starkes internationales Ausrufezeichen des VfL Gummersbach
Die Europameisterschaft 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert der VfL Gummersbach im internationalen Handball einnimmt. Zahlreiche Nominierungen, starke Leistungen auf höchstem Niveau und prägende Rollen in den Nationalteams bestätigen: Der VfL ist ein fester Bestandteil der europäischen Spitze – heute und in Zukunft.



































