VfL empfängt TUSEM Essen zum Spitzenspiel in der SCHWALBE arena

Foto: Nastasja Kleinjung

Nach der überaus bitteren ersten Saisonniederlage gegen den HC Empor Rostock am gestrigen Mittwochabend empfängt der VfL Gummersbach am neunten Spieltag bereits am kommenden Samstag, den 30. Oktober, um 18 Uhr TUSEM Essen in der SCHWALBE arena. Die Teams des Tabellenführers aus Gummersbach und des Erstligaabsteigers und Tabellenzweiten aus Essen können sich auf eine große Kulisse freuen, denn bereits zum jetzigen Stand des Vorverkaufs wurden über 3.000 Tickets für das Spitzenspiel geordert und damit schon deutlich mehr als in jeder anderen bisherigen Zweitligapartie der laufenden Spielzeit. „Ich hoffe, dass die Halle voll wird, die Atmosphäre brennen wird und wir mit der großen Unterstützung von unseren Fans erfolgreich sein werden“, erklärt Tibor Ivanišević, wie sehr die eigenen Fans am Samstag ein Faktor sein werden. Von der Partie erwartet der erfahrene Torhüter des VfL einen harten Fight und viel Brisanz, denn die beiden Tabellennachbarn trennt lediglich ein Punkt. „Essen wird sehr motiviert sein uns zu schlagen, aber wir spielen zu Hause und da müssen wir unser Herz auf der Platte lassen, um wichtige Punkte zu gewinnen“, so Ivanišević.

Mit dem TUSEM Essen trifft der VfL auf eine sehr routinierte Mannschaft, die nach der vergangenen Saison mit Kreisläufer Tim Zechel lediglich einen Abgänger zu verzeichnen hatte. Im Gegenzug verpflichteten die Essener die erfahrenen Spieler Markus Dangers und Viktor Glatthardt. Als Faustpfand der Mannschaft von Cheftrainer Jamal Naji gilt in jedem Fall ihre eingespielte Geschlossenheit. Das vergangene Jahr in der ersten Liga hat dem jungen Team sehr viel Erfahrung gebracht sowie die allgemeine Entwicklung weiter vorangetrieben. „Essen ist eine junge Mannschaft, die über viel Erfahrung verfügt. Sie spielen einen sehr schnellen und modernen Handball und sie sind einer unserer direkten Konkurrenten in dieser Saison“, warnt Ivanišević vor den Qualitäten des nächsten Kontrahenten, die er in der abgelaufenen Spielzeit bereits mit seinem damaligen Verein, der HSG Wetzlar, in Liga eins zu spüren bekam. In der Saison 2021/22 ließen die Essener bei sechs Siegen bisher drei Punkte liegen. Neben einem Unentschieden gegen Mitabsteiger Eulen Ludwigshafen kassierte TUSEM am fünften Spieltag bei der SG BBM Bietigheim seine bisher einzige, aber umso deutlichere 25:34-Niederlage.

Nachdem die Mannschaft von Coach Gudjon Valur Sigurdsson bis zum achten Spieltag verlustpunktfrei war, mussten sich auch die Gummersbacher gegen den starken Aufsteiger HC Empor Rostock gestern denkbar knapp mit 33:34 geschlagen geben. „Das Spiel in Rostock war ein sehr hartes für uns. Sie sind eine Mannschaft, die einen unangenehmen Handball spielt. Wir wissen, dass wir dieses hätten stoppen müssen, aber wir hatten viele Probleme. Wir haben dieses Spiel als Mannschaft verloren, aber aus unseren Fehlern können wir sehr viel lernen“, blickt Ivanišević auf die ersten Punktverluste der Saison zurück. „Wir haben jetzt zwei Tage Zeit, um uns für das nächste Spiel vorzubereiten. Wir müssen uns gut regenerieren und unseren Kopf freibekommen, damit wir am Samstag wieder alles geben können“, so der 31-jährige Serbe abschließend.

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