SNIPES-Gründer Sven Voth wird Mitglied im Wirtschaftsrat – VfL Gummersbach startet Partnerschaft mit seiner Kreativagentur VOID

9. März 2026

Der VfL Gummersbach erweitert sein Netzwerk um eine der prägendsten Persönlichkeiten der europäischen Marken- und Retailwelt: SNIPES-Gründer Sven Voth wird neues Mitglied im Wirtschaftsrat des Traditionsvereins. Gleichzeitig startet der VfL eine strategische Partnerschaft mit der von Voth gegründeten Kreativagentur VOID. Damit gewinnt der Verein nicht nur einen außergewöhnlich erfolgreichen Unternehmer, sondern auch einen der einflussreichsten Community- und Markenstrategen Deutschlands.

Strategische Partnerschaft für den VfL

Für den VfL Gummersbach ist die Zusammenarbeit mit Sven Voth ein bedeutender strategischer Schritt. „Sven ist eine absolute Ausnahmeerscheinung. Er hat aus einem Sneakerladen in Essen einen globalen Milliardenkonzern aufgebaut und dabei eine der stärksten Community-Marken Europas geschaffen“, erklärt Christoph Schindler, Geschäftsführer des VfL Gummersbach. „Sein Netzwerk ist außergewöhnlich, seine Denkweise inspirierend und seine Erfahrung im Markenaufbau einzigartig. Genau solche Persönlichkeiten wollen wir im Wirtschaftsrat des VfL versammeln.“

Auf seine Rolle im Wirtschaftsrat blickt Voth mit Vorfreude: „Im Wirtschaftsrat des VfL sind mittlerweile viele spannende Persönlichkeiten versammelt. Ich freue mich sehr darauf, Teil dieses Netzwerks zu sein und mit meinen Erfahrungen dazu beizutragen, den VfL Gummersbach weiterzuentwickeln.“ Besonders wertvoll ist Voths Perspektive auf moderne Markenführung: „Sven hat gezeigt, wie man aus einer Marke eine echte Community entwickelt. Genau das ist auch unser Anspruch beim VfL Gummersbach.“

Vom Sneakerladen zum Milliardenunternehmen

Sven Voth gehört zu den beeindruckendsten Unternehmerpersönlichkeiten der europäischen Retail-Szene. 1998 eröffnete er in Essen einen kleinen Sneakerstore. Daraus entwickelte sich unter seiner Führung SNIPES, ein globaler Streetwear-Konzern mit rund 800 Filialen in Europa und den USA, mehr als 7.000 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von knapp zwei Milliarden US-Dollar.

Lange bevor Begriffe wie „Community Building“ oder „Brand Culture“ zum Standard im Marketing wurden, brachte er Hip-Hop-Kultur, DJs, Graffiti-Artists und Street-Culture direkt in seine Stores. Damit schuf er nicht nur eine Marke, sondern eine Bewegung und machte SNIPES zu einer der relevantesten Plattformen für Streetwear-Kultur weltweit. Diese Strategie führte zu Kooperationen mit internationalen Sport- und Entertainmentgrößen sowie Partnerschaften mit Teams aus der amerikanischen Profiliga NBA und Stars wie Snoop Dogg, Jay-Z oder Basketball-Legende Michael Jordan.

Handball neu denken mit Kreativagentur VOID

Nach dem Verkauf von SNIPES an die Deichmann-Gruppe widmet sich Voth neuen unternehmerischen Projekten – darunter der Aufbau einer Kreativagentur. VOID versteht sich als strategischer Partner für Marken, die neue Wege gehen wollen. Die Agentur verbindet klare Strategien, kreative Ideen und schnelle Umsetzung mit authentischem Storytelling aus der Community sowie modernen KI-Technologien.

„Gemeinsam mit VOID wollen wir Ideen entwickeln, die Menschen wirklich erreichen“, sagt Schindler. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen für den VfL Gummersbach und für den Handball zu begeistern.“ Auch Sven Voth sieht im VfL großes Potenzial: „Ich habe mich direkt gefragt: Warum verfolge ich große Turniere der Nationalmannschaft, aber die Bundesliga nicht? Genau bei dieser Frage setzen wir an. Wir werden Dinge hinterfragen, neue Ideen ausprobieren und Formate entwickeln, die es im Handball so noch nicht gibt.“ Besonders reizvoll ist für ihn die Offenheit des Vereins: „Der VfL bringt alles mit, eine große Geschichte, enorme Glaubwürdigkeit im Handball und den Mut, Dinge anders zu machen.

Mit der Partnerschaft mit VOID und der Berufung von Sven Voth in den Wirtschaftsrat setzt der VfL Gummersbach ein klares Signal: Der Traditionsverein will seine starke Geschichte mit unternehmerischer Innovation, kreativen Ideen und neuen Perspektiven verbinden und damit die nächste Entwicklungsstufe seiner Marke erreichen.

Foto: SPONTENT