Gummersbach ereilt Fünf-Tore-Niederlage in Berlin
13. September 2026
Am Sonntagabend hat der VfL Gummersbach am vierten Spieltag der Opel HBL seine zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen. Gegen die Füchse Berlin verlor das Team von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson in der Max-Schmeling-Halle mit 28:33 (13:16). Obwohl die Oberbergischen zunächst gut in die Partie fanden, brachten zwölf torlose Minuten der Blau-Weißen den Gegner aus der Hauptstadt auf die Siegerstraße. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Leistung der Gummersbacher, die die Hausherren aus Berlin jedoch auch nach dem Seitenwechsel nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen konnten.
Die Oberbergischen präsentierten sich zu Beginn selbstbewusst und spielerisch auf Augenhöhe mit den Hauptstädtern. Für das erste Tor sorgte Kay Smits in der ersten Minute zum 1:0. Die erste Zwei-Tore-Führung für die Gäste markierte Lukas Blohme nach Parade von Ignacio Biosca in der siebten Minute (4:2). Nach dem erneuten Zwei-Tore-Vorsprung durch Nikola Roganović zum 5:3 (8. Minute) gab es jedoch einen Bruch im Spiel der Gummersbacher, den die Hausherren eiskalt auszunutzen wussten. Gleich acht Tore in Folge der Füchse brachten den VfL mit 5:11 ins Hintertreffen (19. Minute).
Offensiv lief bei den Gummersbachern zu der Zeit gar nichts mehr zusammen, während Berlins Keeper Lasse Ludvig starke Paraden im Minutentakt ablieferte. Erst Miro Schluroff beendete die zwölfminütige Torflaute seines Teams zum 6:11 (20. Minute). Dennoch fanden die Oberbergischen im Angriff weiterhin wenig Zugriff auf die Begegnung. Nur punktuell setzte das Sigurdsson-Team Akzente, so wie beim Treffer zum 9:13 durch Alex Dujshebaev per Dreher in der 26. Minute, und gewann dadurch wieder etwas an Selbstvertrauen. Zum Ende des ersten Durchgangs brachten die Blau-Weißen mehr Ruhe in ihr Spiel, sodass sie sich durch den Treffer von Kristjan Horžen kurz vor dem Halbzeitpfiff bis auf drei Tore heranarbeiteten (13:16).
Zum Start in die zweite Halbzeit pendelte sich ein Rückstand von drei bis fünf Toren für den VfL ein. Den Gästen aus Nordrhein-Westfalen fehlten die zündenden Ideen und die nötige Durchschlagskraft, um die Berliner deutlicher unter Druck zu setzen. Das 17:21 durch Roganović über die zweite Welle nach vorheriger Parade von Gummersbachs Torhüter Bertram Obling gehörte zu den starken Szenen der Oberbergischen, die insgesamt aber hinter ihren Möglichkeiten blieben. So gelang es den Blau-Weißen nicht mehr weiter als bis auf vier Tore heranzukommen. Entsprechend traf Horžen knapp eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie zum 20:24 (46. Minute).
Auch in der Schlussphase gab sich der VfL nicht auf und verkürzte in der 50. Minute in Person von Schluroff auf drei Tore (22:25). In der Abwehr waren die Gummersbacher präsenter, mühten sich aber auf der Gegenseite weiterhin, ihre guten Abschlusspositionen konstant in Tore umzumünzen. Auf schön herausgespielte Treffer wie dem 23:26 durch Horžen (52. Minute) oder dem 27:30 durch Dujshebaev (57. Minute) fanden die Gastgeber stets die passende Antwort und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Bis zum Schlusspfiff gelang es den Oberbergischen nicht mehr, den Rückstand weiter zu verkürzen, sodass sie sich den Füchsen mit 28:33 geschlagen geben mussten.
Das nächste Bundesligaspiel des VfL Gummersbach steht am kommenden Sonntag, den 20. September, auf dem Programm. Am fünften Spieltag der Opel HBL gastieren die Oberbergischen dann bei der HSG Wetzlar.



