VfL will sich auch beim Lokalrivalen Ferndorf revanchieren

Bereits drei Tage nach der eindrucksvollen Revanche gegen die DJK Rimpar Wölfe begrüßt der VfL Gummersbach am Samstag, den 24. April, um 18 Uhr den Lokalrivalen TuS Ferndorf zum zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von 12 Tagen in der Gummersbacher SCHWALBE arena. Als sich der VfL und der TuS im Nachholspiel des zehnten Spieltags in der Kreuztaler Sporthalle Stählerwiese gegenüberstanden, konnten die Blau-Weißen ihre Stärken überhaupt nicht ausspielen und mussten daher eine bittere 25:27-Derbyniederlage einstecken. Dass es im bevorstehenden Lokalduell deutlich besser für die Oberbergischen laufen muss, ist unabdingbar. „Ferndorf hatte große Probleme mit der Corona-Situation, aber jetzt sind sie wieder auf Kurs. Sie werden wie vor zwei Wochen gegen uns kämpfen, aber, wenn wir das wiederholen, was wir gegen Rimpar gezeigt haben, werden wir diese zwei Big Points in Gummersbach behalten“, zeigt sich Kreisläufer Tin Kontrec kämpferisch.

Dass die aktuelle Tabellenplatzierung der Siegerländer keinesfalls die Qualität des Teams, das aufgrund von unzähligen Spielverlegungen erst 21 Duelle in der 2. HBL ausgetragen hat, widerspiegelt, erfuhren die Gummersbacher zuletzt am eigenen Leib. „Ferndorf ist eine Mannschaft, die uns gezeigt hat, dass man jede schwere Phase überwinden kann. Wenn man als Team agiert, kann man jedes Problem bewältigen“, beruft sich der Kroate auf die Kraft der Gemeinschaft. Im nahe gelegenen Siegerland reichte eine insgesamt schwache Mannschaftsleistung mit Ausnahmen einer bärenstarken Leistung von Youngster Mathis Häseler, der zehn Tore erzielte, und eines guten Rückhalts von Keeper Matthias Puhle in Durchgang zwei nicht aus, um beim damaligen Tabellenschlusslicht zu punkten. Nach einem Unentschieden im Kellerduell mit der HSG Konstanz und einem glücklichen 27:26-Auswärtssieg in letzter Sekunde beim TSV Bayer Dormagen rangieren die Ferndorfer mittlerweile mit 17:25 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz und haben sich somit vorerst von den Abstiegsrängen verabschiedet. Dementsprechend reist die Mannschaft um Trainer Robert Andersson mit einer guten Portion Selbstbewusstsein an. „Es ist nicht einfach sich in dieser kurzen Zeit auf das Spiel vorzubereiten, aber diese Situation kennt derzeit jede Mannschaft“, so der 31-Jährige über die Situation des eng getakteten Spielplans.

Mit dem überzeugenden Heimerfolg über die DJK Rimpar Wölfe hat die Mannschaft von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson nicht nur den 19. Saisonsieg und damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg eingefahren, sondern auch dem Druck standgehalten und sich neues Selbstbewusstsein erarbeitet. Aus diesem Grund wird das junge Team auch am Samstag mit einer breiten Brust sowie mit voller Energie in den bevorstehenden Spieltag gehen. „Das letzte Spiel war sehr gut und sehr wichtig für uns. Etwas, das wir in jedem Spiel tun wollen, ist eine starke Verteidigung mit einem guten Torwart dahinter zu stellen und leichte Tore zu erzielen! Das Spiel gegen Rimpar hat uns gezeigt, was der richtige Weg für die Spiele ist, die noch kommen“, erklärt Kontrec.

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