VfL tritt unter neuem Trainer gegen Minden an

Der 24. Spieltag der Handball-Bundesliga steht für den VfL Gummersbach im Zeichen des neuen Cheftrainers Torge Greve. Nach der deutlichen Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig vor zwei Wochen und dem folgenden Trainerwechsel liegt der Fokus in dieser Woche ganz auf der intensiven Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen den TSV GWD Minden. Der VfL erwartet die Ostwestfalen am Sonntagnachmittag um 16 Uhr in der SCHWALBE arena. „Es ist ein Heimspiel vor guter Kulisse. Natürlich werden wir versuchen das Spiel zu gewinnen. Wichtig ist aber auch, dass man bei den Jungs erkennt, dass eine neue Zeit angebrochen ist und sie wieder selbstbewusster und gerader auftreten. Die kleinen Erfolge wie das erste Foul und der erste Ballgewinn werden dann die Bausteine sein, an denen wir uns durchhangeln“, formuliert Greve die Ziele für das erste Spiel unter seiner Regie.

Die Ausgangslage im Abstiegskampf ist unverändert. Der VfL hat auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz einen Punkt Vorsprung vor der SG BBM Bietigheim, die zeitgleich mit den Oberbergischen zu Hause gegen den TVB Stuttgart antreten. Auch Greve weiß um die Schwere der Ausgangsposition: „Das sind mit Sicherheit keine einfachen Bedingungen, aber schlussendlich freue ich mich sehr auf das Spiel und die Arbeit mit der Mannschaft, weil ich in ihr viel Potenzial sehe. Die ersten Trainingseinheiten haben die Jungs sehr offen und wach aufgenommen.“ Gerade das Thema Selbstvertrauen ist eines der wichtigen Stützen für sportlichen Erfolg in den kommenden Wochen. „Es geht darum Vertrauen in die eigenen Aktionen zu finden. Dafür haben wir auf jeder Position Spieler, die dazu in der Lage sind, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken“, so Greve.

Bereits am Sonntag hat der VfL die Gelegenheit gegen Minden die Anweisungen des Neutrainers auf der Platte umzusetzen. Wie schwer es gegen GWD sein wird den Schalter umzulegen, zeigt der Rückblick auf das Hinspiel, als die Gummersbacher in der Mindener Kampa-Halle mit 28:40 verloren. „Minden ist eine sehr kompakte Mannschaft“, analysiert Greve: „Sie haben einen guten Mix aus einem körperbetonten Abwehr- und einem sehr variablen Angriffsspiel.“ Nach dem Auftaktsieg im Kalenderjahr 2019 gegen den HC Erlangen mussten die Mindener zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken. Mit einem Punktekonto von 18:28 liegt GWD Minden derzeit auf Tabellenplatz zwölf. „Wir werden versuchen die verschiedenen Abwehrvarianten, die Minden stellt, zu bespielen, aber in erster Linie wollen wir ein gutes Abwehr-Torhüter-Paket hinstellen, um so selbst Sicherheit in unser Abwehrspiel zu holen“, gibt Greve einen Einblick in seinen Matchplan gegen Minden. Der VfL-Coach betont dabei aber auch, dass die Konzentration in erster Linie dem eigenen Spiel gilt. „Unsere Situation gibt es her, dass der Blick erst einmal auf uns gerichtet sein muss“, erklärt er. Neben der Abstimmung zwischen Torhütern und Abwehrspielern in der Defensive liegt der Fokus in der Offensive weniger darauf was und wie Spielzüge durchgespielt werden. „Ob gewisse Aktionen von Erfolg gekrönt sind, ist immer auch von der gegnerischen Abwehr inklusive Torhüter und dem eigenen Wurfglück an dem Tag abhängig. Wichtig ist aber, dass man die Aktionen, die man im Angriff setzt, überzeugend spielt“, so Greve.

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