VfL mit neuem Sponsoringkonzept und neuem Vertriebsleiter

Nicht nur auf sondern auch insbesondere neben der Platte stellt der VfL Gummersbach die Weichen für die Gegenwart und Zukunft des Vereins. Pünktlich zur Vorbereitungsphase auf die kommende Saison 2019/20 haben die Oberbergischen ein komplett neues Sponsoringkonzept erarbeitet, das sowohl bestehenden als auch potenziellen Partnern neue Möglichkeiten und höhere Mehrwerte eröffnet. „An diesem Konzept haben wir in den letzten Monaten intensiv gearbeitet“, stellt VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler klar. „Es bildet die wirtschaftliche Basis, um in Zukunft weiter Profihandball in Gummersbach zu sehen.“

Die neue Sponsoringpyramide, die vom Team-Partner bis zum Hauptsponsor reicht, schafft Transparenz und definiert klare Strukturen. Mit neu geschaffenen Werbemöglichkeiten, beispielsweise auf zusätzlichen großformatigen  LED-Boards in der SCHWALBE arena und Unternehmenspräsenzen in seinen Social Media-Kanälen bietet der VfL Gummersbach seinen Sponsoren zukünftig einen stark verbesserten Zugang zu einer attraktiven Zielgruppe. Ein exklusives Logenangebot, welches neben einem umfangreichen Service auch die kostenlose Nutzung der Loge bei Drittveranstaltungen beinhaltet, macht für Sponsoren jedes Event in der SCHWALBE arena zum eigenen Heimspiel. Je höher die Partner in der Pyramide stehen, desto exklusiver und umfangreicher gestalten sich die Werbemöglichkeiten in der SCHWALBE arena und mit der Gummersbacher Mannschaft. „Wir haben in den letzten Wochen nach dem Abstieg gemerkt, welche Solidarität und welcher Schulterschluss in der ganzen Region stattfindet“, so Schindler. „Neben unseren attraktiven Ticketpreisen wollen wir mit unseren Konzepten dafür sorgen, dass sich noch mehr Unternehmen beim VfL Gummersbach engagieren und wir gemeinsam den Weg zurück in die erste Liga realisieren können.“

Gerade der Netzwerkgedanke rückte im Zuge der Ausarbeitungen der neuen Sponsoringstruktur in den Fokus. „Durch die Bildung von drei Clubs haben wir Strukturen geschaffen, über die von der Privatperson über die klein- und mittelständischen Unternehmen bis zu den Big Playern jeder in der Region den VfL Gummersbach unterstützen und dabei extrem viele Mehrwerte für das eigene Unternehmen oder sich selbst generieren kann“, erklärt Schindler. Der Unterstützter-Club und der 1861-Club richten sich an Privatpersonen und kleinere Unternehmen und sind dem Rahmen ihrer Möglichkeiten angepasst. Darüber hinaus bietet der Unternehmer-Club seinen Mitgliedern die Chance vollumfänglich am wirtschaftlichen Netzwerk des VfL Gummersbach zu partizipieren und daraus persönliche und geschäftliche Vorteile zu ziehen.

Im Zuge der strukturellen Veränderungen zog der Verein auch die personellen Konsequenzen. Mit dem 38-jährigen Stefan Eickelmann hat der VfL Gummersbach mit sofortiger Wirkung die Stelle des Vertriebsleiters besetzt. „Das Erstellen des neuen Sponsoringkonzepts ist das eine, wir brauchen aber auch Leute, die das Ganze mit Leben füllen und das auch nach außen tragen“, erklärt Schindler. „Deshalb sind wir froh mit Stefan Eickelmann jemanden gefunden zu haben, der über viele Jahre Erfahrung im Bereich des Vertriebs verfügt und diese gewinnbringend beim VfL Gummersbach einbringen kann. Das ist ein weiterer Baustein in Richtung Professionalisierung, die zwingend notwendig ist.“

Eickelmann ist in Mettmann geboren und ist dem Handball seit der Kindheit an verbunden. Neben seinem Studium in Sportmanagement und Sportökonomie an der Deutschen Sporthochschule Köln, mit der er Deutscher Hochschulmeister wurde, trainierte er diverse Handballmannschaften. Im Anschluss an sein Studium fungierte er an der Deutschen Sporthochschule zwei Jahre lang als Dozent für Sponsoring, ehe er sich der internationalen Sportmarketingagentur Octagon anschloss. Durch sein Engagement als Marketingleiter bei den Frauen-Bundesligisten Buxterhuder SV in der vergangenen Spielzeit sowie zuvor sieben Jahre lang beim VfL Oldenburg ist die Handballbranche auch aus Schreibtisch-Sicht für ihn bekanntes Terrain. Berufsbegleitend erwarb er zudem den von der European Handball Federation (EHF) zertifizierten Titel des „European Handball Manager“.

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