Rhein-Neckar Löwen am Donnerstag zu Gast in Gummersbach

Foto: Nastasja Kleinjung

Bereits vier Tage nach dem letzten Heimspiel gegen den Bergischen HC bestreitet der VfL Gummersbach am kommenden Donnerstagabend, den 28. März um 19 Uhr, die dritte Begegnung hintereinander in der SCHWALBE arena. Gegner der Oberbergischen am 26. Spieltag der Handball-Bundesliga ist das Team der Rhein-Neckar Löwen. Für den VfL steht in der Rolle des Underdogs nach den kleinen Leistungssteigerungen in den letzten Partien der nächste Schritt an. „Wir versuchen unsere aufsteigende Form nicht nur über ein Spiel, sondern einen längeren Zeitraum zu konservieren“, unterstreicht VfL-Trainer Torge Greve.

Die kommenden Aufgaben in der Bundesliga verlangen den Gummersbachern insbesondere Konstanz in ihren Leistungen ab. Gegen den Bergischen HC konnte der VfL am Sonntag eine gute Anfangsphase hinlegen. „In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit sind wir aber in unser altes Fehlerbild gefallen und haben uns den Drei-Tore-Rückstand zur Halbzeit eingehandelt, was ein bisschen unglücklich war“, bemängelt Greve diese noch fehlende Kontinuität über 60 Minuten. Dennoch ist es wichtig gerade gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner wie die Rhein-Neckar Löwen die positiven Erkenntnisse des vergangenen Spiels mitzutransportieren. „Ich glaube, dass auch die Zuschauer gesehen haben, dass die Einstellung der Jungs gestimmt und alle gebrannt haben“, so Greve: „Die guten Phasen waren schon deutlich besser und länger als noch im Spiel gegen Minden.“

Der kommende Gegner aus Mannheim tritt mit einer guten Portion Selbstbewusstsein in Gummersbach an. Mit 40:8 Punkten und Position drei liegen die Rhein-Neckar Löwen voll auf Champions League-Kurs. Auch die Tatsache, dass am Samstag bereits das Auswärtsspiel gegen Nantes im Europapokal auf die Löwen wartet, sollte für eine Spitzenmannschaft wie die Mannheimer für das Bundesliga-Spiel gegen den VfL keinen Nachteil darstellen. Der Fokus des VfL-Trainers liegt daher auch in der langfristigen Entwicklung seines Teams. „Vom Spiel gegen den BHC bis zum Spiel gegen die Löwen sind es im Endeffekt nur vier Tage. Da muss man Dinge verfeinern oder Sachen, die nicht so gut geklappt haben, verbessern und bestärken“, erklärt Greve: „Schlussendlich fängt die intensive Arbeitsphase aber danach an, damit man weiter zueinander findet, noch intensiver an den Abläufen arbeitet und sich vielleicht auch noch die ein oder andere Variante fürs Angriffsspiel überlegt.“ Auch wenn die Situation vor der Partie am Donnerstag schwer ist, kann den Gummersbachern der Rückblick auf die Leistung des Hinspiels beim 24:30 in der SAP-Arena Mut machen. Am achten Spieltag hielten die Oberbergischen nicht nur lange mit, sondern erwiesen sich über 40 Minuten der Partie als die spielbestimmende Mannschaft.

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